Essays

Der bzw. das Essay (Plural: Essays), auch Essai genannt, ist eine geistreiche Abhandlung, in der wissenschaftliche, kulturelle oder gesellschaftliche Phänomene betrachtet werden.

Musik und Menschen – Hermann Hesse Essays

Musik und Menschen – Hermann Hesse

Musik und Menschen - Hermann Hesse - Essay - Harmonie - Die Ursprünge der Musik liegen weit zurück. Sie entsteht aus dem Maß und wurzelt in dem großen Einen. Das große Eine erzeugt die zwei Pole; die zwei Pole erzeugen die Kraft des Dunkeln und des Lichten. Wenn die Welt in Frieden ist, wenn alle Dinge in Ruhe sind, alle in ihren Wandlungen ihren Oberen folgen, dann lässt sich die Musik vollenden.
Nichtstun – Ernst Penzoldt – Leben Essays

Nichtstun – Ernst Penzoldt – Leben

Nichtstun - Ernst Penzoldt - Essay - Leben - Du fragst mich, was ich so den ganzen Tag tue. Nichts! Davon bin ich von früh bis spät vollauf in Anspruch genommen. Es bleibt mir kaum Zeit, etwas anderes zu tun. Ich lebe, das ist alles.
AMO – Ich liebe den Hyde Park Essays

AMO – Ich liebe den Hyde Park

AMO - Ich liebe den Hyde Park - Henry van de Velde - Ich liebe mehr als jeden anderen Aufenthalt der Welt den Hyde Park im Mai, wenn in den tiefen Alleen, deren violetter Sand von goldenen Flecken schimmert, welche die Morgensonne durch das schwere Laubwerk wirft, endlose Reihen von Reitern und Reiterinnen auftauchen.
Wunder dieser Welt Essays

Wunder dieser Welt

Wunder dieser Welt - Ralph Waldo Emerson - “Es gibt keine Wunder mehr.” Gibt es sie wirklich nicht mehr? Seit wann? Heute Nachmittag gab es sie noch, als ich in den Wald ging und, vor dem tosenden Wind geschützt, in einen hellen, wundersamen Sonnenschein trat.
Vom Irrtum befangen – Goethe – Leben Essays

Vom Irrtum befangen – Goethe – Leben

Vom Irrtum befangen - Johann Wolfgang von Goethe - Leben - Gar oft im Laufe des Lebens, mitten in der größten Sicherheit des Wandels bemerken wir auf einmal, dass wir uns in einem Irrtum befinden, und dass wir uns für Personen bzw. für Gegenstände einnehmen ließen, ein Verhältnis zu ihnen erträumten, das dem erwachten Auge sogleich verschwindet. Und doch können wir uns nicht losreißen, eine Macht hält uns fest, die uns unbegreiflich scheint.