Zum Inhalt springen

Warum es keinen Krieg geben darf

Warum es keinen Krieg geben darf · China Märchen

Als ein Krieg zwischen zwei benachbarten Völkern unvermeidlich schien, schickten die feindlichen Feldherrn Späher aus, um zu erkunden, wo man am leichtesten in das Nachbarland einfallen könne.

Als die Kundschafter dann zurück kehrten, berichteten sie ihren Vorgesetzten, dass es nur eine Stelle an der Grenze gäbe, wo man in das andere Land einzubrechen könne.

»Aber dort«, so sagten sie, »wohnt ein braver kleiner Bauer in einem kleinen Haus mit seiner anmutigen Frau. Sie lieben einander und es heißt, dass sie die glücklichsten Menschen auf der Welt seinen, da sie ein Kind hätten. Wenn wir nun über das kleine Grundstück in das Feindesland einmarschieren, dann würden wir das große Glück zerstören. Also darf es keinen Krieg geben.«

Das sahen die Feldherren dann auch ein, und der Krieg unterblieb, wie jeder vernünftige Mensch begreifen kann.

Warum es keinen Krieg geben darf · China Märchen · Ernst Penzoldt

Warum es keinen Krieg geben darf · AVENTIN.de
krieger mythos mythologie kampf krieg sieg gewinn niederlage 25 1

Warum es keinen Krieg geben darf · China Märchen · Ernst Penzoldt · Als ein Krieg zwischen zwei benachbarten Völkern ...

URL: https://aventin.de/warum-es-keinen-krieg-geben-darf/

Autor: Ernst Pezoldt

Bewertung des Redakteurs:
4

Blog per E-Mail abonnieren

Gib deine E-Mail-Adresse an, um diesen Blog zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.

Advertisements