Hass und Hetze · Deutschland

Hass und Hetze · Deutschland · Menschen und Medien

Hass wird laut Duden als ein starkes Gefühl der Ablehnung und Feindschaft gegenüber Personen, Gruppen oder Einrichtungen verstanden. Er richtet sich gegen Menschen, die für die hassenden Täter fremd oder unbekannt sind bzw. nicht der eigenen Gruppe angehören.

Die Abwertung vermeintlicher Gegner ist für Hassende die einzige Chance, sich selbst aufzuwerten. Oft stehen dahinter Unsicherheit und Angst vor Neuem. Ein großes Fehlen von Toleranz, Demokratieverständnis und Einfühlungsvermögen ist festzustellen.

Sogenannte Hass-Aktivitäten (Ganze Städte hassen XXX), wie wir sie gerade erleben, sind Ausdruck gesellschaftlicher Zustände, die beinahe schon gesellschaftsfähig geworden sind.

Allgemein wird Hass als intensives Gefühl der Abneigung und Feindseligkeit angesehen, die als Gegenpol zur Liebe betrachtet werden.

Motive der hassenden Täter sind vielfältig und daher auch schwer zu bestimmen, abzuleiten oder zu erklären. Meist beruhen sie auf einer durch Ideologien oder durch soziale Gruppen erworbenen Ablehnung gegen etwas oder jemanden oder auch schlicht auf Desinformation.

Auch konkrete Erfahrungen oder Verletzungen von Werten und Bedürfnissen, selbst aus weit zurückliegender Vergangenheit und Erlebnisse von Vorfahren, können ausschlaggebend sein.

Hass-Plakate, wie sie derzeit in der Öffentlichkeit gezeigt werden, sind menschenverachtende Äußerungen und Anfeindungen, die nur zur weiteren Verbreitung von Hass gegen bestimmte Einzelpersonen oder Gruppen aufrufen.

In der Philosophie wird Hass als leidenschaftliche Abneigung gegen das, was Unlust bereitet, bezeichnet. Hass, das Gegenteil von Liebe, verabscheut nicht nur Menschen, sondern will ihnen auch noch Schaden zufügen.

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Autor: N. N.

Bewertung des Redakteurs:
3

Manche Leute wären frei, wenn sie zu dem Bewusstsein ihrer Freiheit kommen könnten.

Marie von Ebner-Eschenbach