Der Igel und der Maulwurf

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Der Igel und der Maulwurf – Fabelvariation nach Aesop – Gastfreundschaft Besuch

Der Igel spürte, dass der Winter sich nahte, und bat daher den Maulwurf, ihm ein Plätzchen in seiner Höhle einzuräumen, damit er in der kalten Jahreszeit gegen die Kälte geschützt sei.

Der Maulwurf hatte nichts dagegen, doch kaum hatte er dem Igel Einlass gewährt, machte es sich dieser sehr bequem, breitete sich aus, und sein Wirt stach sich alle Augenblicke, bald hier, bald da, an den Stacheln seines neuen Gastes.

Jetzt erst erkannte der arme Maulwurf seine übereilte Gastfreundschaft, schwur gegenüber seinem Gast hoch und teuer, dass ihm dies unerträglich sei und bat den Igel wieder hinauszugehen, weil seine viel zu kleine Wohnung unmöglich beide fassen könne.

Der Igel aber lachte nur und sprach: »Wem es hier nicht gefällt, der ziehe eben aus! Ich für meine Person bin hier sehr wohl zufrieden und werde da auch bleiben.«

Lehre: Es kann keiner in Frieden leben, wenn es dem schlimmen Mitbewohner nicht gefällt!

Der Igel und der Maulwurf – Fabelvariation nach Aesop – Gastfreundschaft Besuch

Der Igel und der Maulwurf
Der Igel und der Maulwurf Fabel 1

Der Igel und der Maulwurf – Fabelvariation nach Aesop – Gastfreundschaft Besuch - Der Igel spürte, dass der Winter sich nahte, und bat daher den Maulwurf, ihm ein Plätzchen in seiner Höhle einzuräumen, damit er in der kalten Jahreszeit gegen die Kälte geschützt sei.

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Autor: Fabelvariation nach Aesop

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