Burg Haltenberg – Jagdschloss in Bayern

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Burg Haltenberg – Jagdschloss in Bayern – Ehemalige Sommerresidenz

Die Burg Haltenberg ist die Ruine einer Höhenburg auf dem Steilufer des Lech zwischen Scheuring und Kaufering im Landkreis Landsberg am Lech in Oberbayern. Die Anlage ist die einzige Burgruine am gesamten Lechrain zwischen Donauwörth und Füssen.

Haltenberg wurde im Jahr 1260 erstmals erwähnt. Konrad von Haltenberg ist vermutlich der Erbauer der kastellförmigen Anlage am Steilufer des Lechs.

1425 ging Haltenberg durch Verkauf an den Augsburger Patrizier Peter Rehlinger über, dessen Familie die Burg bis 1612 innehielt. Als darauf folgend Kurfürst Maximilian I., die durch ein doppeltes Grabensystem geschützte Veste erwarb, diente sie (sowie die ehemals etwas nördlich gelegene Anlage Lichtenberg) den bayerischen Herrschern hauptsächlich als »Jagdschloss«, vornehmlich der Reiherbeize wegen.

1795 erfolgten wegen der Errichtung einer großen Kaserne in Augsburg und fehlendem Baumaterial die ersten Abrisstätigkeiten in Haltenberg. 1959 wurde die Burgkapelle mutwillig beschädigt. Nachdem 1982 der Landkreis die Burgruine erworben hatte, begann man mit der Instandsetzung von Bergfried und Kapelle. Ersterer erhielt ein Dach und ist nun wieder begehbar, letztere erhielt ein Notdach zur Sicherung der Fresken.

Die Ruine ist auch heute noch ein beliebtes Ausflugsziel.

Burg Haltenberg – Jagdschloss in Bayern – Ehemalige Sommerresidenz

Burg Haltenberg
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Burg Haltenberg - Jagdschloss in Bayern - Ehemalige Sommerresidenz - Die Burg Haltenberg ist die Ruine einer Höhenburg auf dem Steilufer des Lech zwischen Scheuring und Kaufering im Landkreis Landsberg am Lech in Oberbayern. Die Anlage ist die einzige Burgruine am gesamten Lechrain zwischen Donauwörth und Füssen.

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Autor: N. N.

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