Vielfalt Inklusion Gerechtigkeit

Vielfalt Inklusion Gerechtigkeit · Maoismus · Cancel Culture

Mao Tse-tung begann 1966 mit Chinas Kulturrevolution. Seine Mittel zur Umgestaltung der Gesellschaft waren Denunziationen und Demütigungen von Menschen, die an chinesischen Traditionen festhielten.

Mao veranstaltete dazu viele Kundgebungen, um durch Gedankenreform eine neue Einheit zu schaffen und seine Macht zu festigen.

Diese Kundgebungen zur Denunziation benutzten Bühnenkunst wie auch Drehbücher und wurden auf öffentlichen Plätzen, in Klassenzimmern und an Arbeitsplätzen durchgeführt.

Bei den Menschen sollten Schuldgefühle erzeugt werden um Geständnisse über imaginäre Verbrechen zu erzwingen, damit sie ihr Handeln ändern.

Einzelne Personen wie auch Gruppen wurden dazu öffentlich verhöhnt. Das Ziel bestand darin, diesen Menschen wie auch diesen Gruppen durch Geständnisse psychologische Erleichterung zu verschaffen.

Die erzwungenen Reuen und die sich immer wieder wiederholenden Geständnisse zermürbten schließlich die Menschen mit der Zeit. Diejenigen, die kein aufrichtiges Geständnis ablegten oder es ablehnten, mussten mit Folter oder Gefängnis rechnen.

Das war der Kampf des Mao Tse-tung.

Heute wird im Westen mittels den Begriffen Vielfalt, Inklusion und Gerechtigkeit in Kunst-, Literatur-, Umwelt-, Klima-, Diversität-, Politik- und Kolonialismus-Fragen ebenfalls wieder versucht, Menschen Schuldkomplexe einzureden, um das Land umzuformen.

Sie würden Schuld tragen, so sagt man, am Klimawandel, am herrschenden Rassismus und und und …. Zudem würden sie an überholte Traditionen und Werten festhalten. Stichwörter sind z.B.: Diversität, Cancel Culture, Deplatforming, Woke, Transgender, Unisex-Toiletten, Vegane Würstchen, Volksverhetzung und und und …

Personen, die nicht kooperieren oder eine andere Ansicht vertreten, werden ausgegrenzt, öffentlich gedemütigt oder verlieren sogar ihren Arbeitsplatz. Wer sich der staatlich verordneten Sichtweise nicht unterordnet, wird an den Pranger gestellt.

Infolgedessen kommt es immer mehr zu Konflikten, Belästigungen und Beschwerden unter der Bevölkerung. Bestehende Werte wurden einfach umgedreht und ins Gegenteil verwandelt. Was früher richtig war, ist jetzt falsch und was früher falsch war, ist jetzt richtig, lautet die Devise.

Das ganze ideologische System gleicht einer Virusinfektion. Zum einen Teil werden immer mehr Menschen davon infiziert und zum anderen Teil kommen sich immer mehr Menschen von der Politik einfach nur verlassen und verkauft vor.

Die ganze Situation lässt sich etwa wie folgendermaßen beschreiben:

Sie befinden sich in einer Gruppe von zwölf Personen auf einem Segler. Die Yacht ist angeschlagen und beginnt zu sinken. Nun muss ein Rettungsboot bestiegen werden, auf dem aber nur sechs Personen Platz finden.

Die Gruppe hat die Passagiere auszuwählen, die es verdient haben, gerettet zu werden. Sie muss sich auf jeweils sechs Personen einigen, einen Konsens erzielen und retten und ausgrenzen.

Die sechs Ausgegrenzten schließlich befinden sich sozusagen metaphorisch im Meer der Verlorenen und sind dem Untergang geweiht. Eine andere Möglichkeit der Rettung wird erst gar nicht in Erwägung gezogen.

Ziel ist es, zu veranschaulichen, wie sich Wahrnehmung und Stereotypen auf menschliches Verhalten auswirken können.

Das Geschehen führt natürlich zu Unmut unter den Teilnehmern. Es wird verleumdet und Personen werden als voreingenommen beschuldigt, nur um selbst von gewissen Privilegien profitieren zu können.

Das ist der aktuelle Kampf.

Seit zirka 2006 ist das WIR in der deutschen Gesellschaft schrittweise verloren gegangen. Mit der Ampel-Regierung ist es nicht besser geworden. Die jetzige Demokratie würde mit Sicherheit eine Erneuerung vertragen.

Zwar wird immer noch Toleranz und Freiheit gepredigt, aber eine Politik der Ausgrenzung und Unfreiheit wird praktiziert, einschließlich Boykott und Verbot.

Das ganze Verhalten der Gesellschaft, dazu gehört natürlich auch das Handeln unserer Medien und der Politik, sollte nicht auf künstlich erzeugten Vorurteilen beruhen, sondern sich schlichtweg einfach nur nach »ALLEN FAKTEN« richten.

Vielfalt Inklusion Gerechtigkeit · Maoismus · Cancel Culture Deplatforming Woke

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Autor: N. N.

Bewertung des Redakteurs:
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Was wäre das Leben, hätten wir nicht den Mut, etwas zu riskieren?

Vincent van Gogh