Platon und Menon – Suchen und Finden

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Platon und Menon – Suchen und Finden – Essay

Menon: »Und auf welche Weise willst du denn dasjenige suchen, Sokrates, wovon du überhaupt gar nicht weißt, was es ist? Denn als welches besondere von allem, was du nicht weißt, willst du es dir denn vorlegen und so suchen? Oder wenn du es auch noch so gut treffen würdest, wie willst du denn erkennen, dass es dieses ist, was du nicht wusstest?«

Platon: »Ich verstehe, was du sagen willst, Menon! Siehst du, was für einen streitsüchtigen Satz du uns herbringst? Dass nämlich ein Mensch unmöglich suchen kann, weder was er weiß, noch was er nicht weiß. Nämlich weder was er weiß, kann er suchen, denn er weiß es ja, und es bedarf dafür keines Suchens weiter; noch was er nicht weiß, denn er weiß ja dann auch nicht, was er suchen soll!«

Lehre: Nicht Suchen – Finden heißt die Antwort!

Platon und Menon – Suchen und Finden – Essay

Platon und Menon

Platon und Menon - Suchen und Finden - Essay - Menon: »Und auf welche Weise willst du denn dasjenige suchen, Sokrates, wovon du überhaupt gar nicht weißt, was es ist? Denn als welches besondere von allem, was du nicht weißt, willst du es dir denn vorlegen und so suchen? Oder wenn du es auch noch so gut treffen würdest, wie willst du denn erkennen, dass es dieses ist, was du nicht wusstest?«

URL: https://aventin.de/platon-und-menon-suchen-und-finden/

Autor: Griechische Sage

Bewertung des Redakteurs:
5

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