Asiatische Philosophie

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Asiatische Philosophie – Yin und Yang – Tao – Chi – Laotse

Asiatische Philosophie ist holistisch. Bei ihr wird nicht alles in seine Einzelteile zerlegt wie bei den analytischen Philosophen in der Tradition von Aristoteles, der unter einer schweren taxonomischen Störung litt.

Anders verhielt sich da schon Plato, der die Bedeutung von Balance und Harmonie, zwei Elemente asiatischer Philosophie, immer betont hatte: Lernen und WissenLeben und Sein.

Vor allem in Asien sieht man Denken und Handeln als zwei Aspekte einer einzelnen Aktivität an – sozusagen als zwei Seiten einer Medaille.

Tai Chi – eine ultimative Realität – setzt sich aus Geist und Materie zusammen, dessen Ziel es ist, sich mit dem Tao in Einklang zu bringen.

Tao ist Leere. Laotse beschrieb das Tao im vierten Kapitel des TaoTeKing. Diese Beschreibung kann man sehr wohl auch als Beschreibung der asiatischen Philosophie insgesamt ansehen:

Das Wesen ist gleich wie die Leere eines Gefäßes.
Wer Wesen auswirkt ist wie die Leere und sammelt nicht an.
Leer ist dennoch der unermessliche Schoß aller Dinge.

Asiatische Philosophie – Yin und Yang – Tao – Chi – Laotse

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Asiatische Philosophie 521

Asiatische Philosophie - Yin und Yang - Tao - Chi - Asiatische Philosophie ist holistisch. Bei ihr wird nicht alles in seine Einzelteile zerlegt wie bei den analytischen Philosophen in der Tradition von Aristoteles, der unter einer schweren taxonomischen Störung litt.

URL: https://aventin.de/asiatische-philosophie/

Autor: Laotse

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