August – Gewitter Philosophie

August – Gewitter

August - Gewitter und Sternschnuppen - Herbert Fritsche - Philosophie - Jahreslauf - Der Monat der Gewitter und der Sternschnuppen-Nächte schließt sich dem Juli an, in dessen Bann wir das Überweltliche erflogen, die Arupa-Welten, die dem Theosophen bekannt sind als diejenigen Zonen hoher Wirklichkeit, die nichts Gestalthaftes, Geteiltes und einem Sondersein Verpflichtetes mehr bergen.
September – Nachsommer Philosophie

September – Nachsommer

September - Der süße Nachsommer - Herbert Fritsche - Philosophie - Jahreslauf - Die Wolken der Zugvögel rauschen über uns dahin. Das Obst ist reif, Äpfel und Birnen klopfen zu Boden, wenn der Wind weht – und in der gläsernen Klarheit des Tages riecht es nach Efeu und Lebensbaum. Abends aber, wenn das Dunkel immer früher hereinbricht und die Kühle uns bald schon Ausschau halten lässt nach dem teefarbenen Licht des Fensters daheim, blinkt vom Osthimmel her das Siebengestirn zu uns hernieder.
Oktober – Geist verdichtet zu Samen Philosophie

Oktober – Geist verdichtet zu Samen

Oktober - Geist verdichtet zu Samen - Herbert Fritsche - Philosophie - Jahreslauf - Alles Pflanzliche, das jetzt, von der Kühle genötigt, aus seinem grünen Herzen heraus des nahenden Winters ansichtig wird, kennt nur eine einzige Methode des Überdauerns, wenn es nicht Baum oder Gesträuch ist, die Zusammenziehung des eigenen Wesens in den Samen.
November – Gespenster Philosophie

November – Gespenster

November - Monat der Gespenster - Herbert Fritsche - Philosophie - Jahreslauf - Nebel und Nässe, frühes Dunkel und unwirtliche Witterung — es ist der Monat der Gespenster. Aber »wer ins Dunkel schaut, wird immer etwas sehen«, heißt es bei William Butler Yeats, dem englischen Dichter des Weltgeheimnisses. Wahrlich, keiner ist weise, der nicht das Dunkel kennt, das unentrinnbar und leise von allen ihn trennt.
Dezember – Mysterium der Stille Philosophie

Dezember – Mysterium der Stille

Dezember - Mysterium der Stille - Herbert Fritsche - Philosophie - Jahreslauf - Die erste Schneenacht lässt Sterne über Sterne, die kleinen, in wundervoller Filigranstruktur erbildeten Schneekristalle, auf unsere Landschaft sinken. Es geht auf die Jahres-Mitternacht zu, die Erde hat ihren Einweihungsschlaf zu halten, damit sie zur Stunde der Weihnacht das Mysterium der Mysterien erfahren könne: das Licht der »Sonne um Mitternacht«.