Bild zeigt zwei Vögel: links ein Rebhuhn mit grauem Kopf, roter Schnabel und gestrupptem Gefieder; rechts ein Huhn mit braunem Gefieder und dunkler Musterung am Hals

Rebhuhn und Hühner · Aesop Fabel · Geiz Neid und Missgunst

Ein Landmann kaufte ein Rebhuhn, um es auf seinem Hof mit dem anderen Geflügel laufen zu lassen. Allein die Hühner bissen und trieben das Rebhuhn stets vom Futter weg.

Dies schmerzte das Tier sehr, denn es glaubte, ihm geschehe diese Zurücksetzung nur, weil es fremd sei. Betrübt zog es sich in einen stillen Winkel zurück.

Bald aber tröstete sich das Rebhuhn, als es von ferne sah, dass sich die Hühner auch ohne sie untereinander bissen und um das Futter zankten.

So sprach das Rebhuhn zu sich selbst: »Wenn diese schlechten Tiere Feindseligkeiten sogar unter sich selbst ausüben, so werde ich wohl ihre Missgunst auch mit Gleichmut ertragen.«

Lehre: Geiz Neid und Missgunst sind die größten Feinde des Friedens.

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