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Karma im Buddhismus

Karma im Buddhismus – Absicht und Wollen im Leben

Karma ist im buddhistischen Sinn vor allem Absicht: gewolltes Handeln mit Körper, Rede und Geist. In diesem strengen Sinn ist Karma nicht einfach „alles, was passiert“, sondern das bewusste Wollen, das heilsame oder unheilsame Folgen trägt.

Karma wird nicht als etwas Materielles verstanden, das irgendwo gelagert ist. Stattdessen liegt Karma im fortlaufenden Strom von Bewusstseinszuständen: Jede absichtsvolle Handlung prägt den nächsten Moment des Erlebens, ohne dass dafür eine bleibende Seele nötig wäre.

Beispiel: Der Zustand A und der Zustand B sind nicht identisch, aber durch Ursache und Wirkung miteinander verbunden. Was „weitergegeben“ wird, ist nicht eine Substanz, sondern eine Wirkungstendenz oder Information im geistigen Kontinuum.

Fazit: Die Aussage „Karma = Wollen“ trifft den buddhistischen Kern ziemlich gut, solange man „Wollen“ als absichtliches Tun versteht, nicht als beliebiges Begehren. Auch der Hinweis, dass unwillentliche oder unbewusste Handlungen streng genommen kein Karma sind, passt zu dieser Definition.

Buddha und Arahants: Nach dieser Lehre erzeugen Buddhas oder vollständig Befreite (Arahants) kein Karma mehr, weil die Ursachen von karmischer Bindung — vor allem Gier und Hass und Unwissenheit — erloschen sind. Ihr Handeln geschieht dann weiterhin, aber nicht mehr als karmisch bindende Ursache.

Karma im Buddhismus – Absicht und Wollen im Leben – Philosophie

Karma im Buddhismus · AVENTIN.de
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Karma im Buddhismus - Absicht und Wollen im Leben - Karma ist im buddhistischen Sinn vor allem Absicht.

URL: https://aventin.de/karma-im-buddhismus/

Autor: N. N.

Bewertung des Redakteurs:
5
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