Fuchs und Bock – Aesop Fabel

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Fuchs und Bock – Aesop Fabel – Unüberlegtes Handeln

Ein Bock und ein Fuchs gingen in der größten Hitze miteinander über die Felder und fanden, von Durst gequält, endlich einen Brunnen, jedoch kein Gefäß zum Wasserschöpfen. Ohne sich lang zu bedenken, sprangen sie, der Bock voraus, hinunter und stillten ihren Durst. 

Nun erst begann der Bock umherzuschauen, wie er wieder herauskommen könnte. Der Fuchs beruhigte ihn und sagte: „Sei guten Mutes mein Freund, noch weiß ich Rat, der uns beide retten kann! Stelle dich auf deine Hinterbeine, stemme die vorderen gegen die Wand und recke den Kopf recht in die Höhe, dass die Hörner ganz aufliegen, so kann ich leicht von deinem Rücken hinausspringen und auch dich retten!“ 

Der Bock tat dies alles ganz willig und mit einem Sprung war der Fuchs auch gerettet . Nur fing er jetzt an den Bock voller Schadenfreude zu verspotten, der ihn hingegen mit Recht des Verrats und der Treulosigkeit beschuldigte. Endlich nahm der Fuchs Abschied und sagte: „Ich sehe schlechterdings keinen Ausweg zu deiner Rettung, mein Freund! Höre aber zum Dank meine Ansicht: Hättest du so viel Verstand gehabt als Haare im Bart, so wärst du nie in diesen Brunnen gesprungen, ohne auch vorher zu bedenken, wie du wieder herauskommen könntest!“ 

Lehre: Bedenke immer vorher was du tust. Und die Moral von der Geschicht: Schlechte Gesellschaft führt ins Elend schlicht.

Fuchs und Bock – Aesop Fabel – Unüberlegtes Handeln

Fuchs und Bock
Fuchs und Bock

Fuchs und Bock - Aesop Fabel - Unüberlegtes Handeln - Ein Bock und ein Fuchs gingen in der größten Hitze miteinander über die Felder und fanden, von Durst gequält, endlich einen Brunnen, jedoch kein Gefäß zum Wasserschöpfen. Ohne sich lang zu bedenken, sprangen sie, der Bock voraus, hinunter und stillten ihren Durst.

URL: https://aventin.de/fuchs-und-bock-aesop-fabel/

Autor: Aesop

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4

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