Die Varusschlacht – Niederlage

Die Varusschlacht · Niederlage der Römer in der Antike · Historie

Die Varusschlacht im Jahr 9 n. Chr. war eine der verhängnisvollsten Niederlagen für die Römer in der Antike. Sie markierte das Ende der Expansion des Römischen Reiches nach Germanien.

Arminius, ein Cheruskerfürst, der in Rom ausgebildet worden war, lockte damals die römischen Legionen unter Publius Quinctilius Varus in einen Hinterhalt im Teutoburger Wald.

Die römischen Truppen wurden von den germanischen Stämmen unter der Führung von Arminius Führung überrascht und nahezu vollständig aufgerieben.

Etwa 20.000 römische Soldaten, darunter Varus selbst, fanden in der dreiwöchigen Schlacht den Tod. Nur wenige entkamen dem Gemetzel.

Der Schock über diese vernichtende Niederlage hallte bis nach Rom nach. Kaiser Augustus soll gerufen haben: »Varus, Varus, gib mir meine Legionen wieder zurück!«

Als Folge der Niederlage wurde die römische Expansion nach Norden jenseits des Rheins für Jahrhunderte gestoppt. Die Römer konzentrierten sich fortan mehr auf die Sicherung der Rheingrenze.

Das freie Germanien blieb für sie somit unerreichbar. Für die Germanen bedeutete der Sieg aber einen Meilenstein auf dem Weg zur Einheit und Identität als Volk.

Arminius wurde somit zur Heldenfigur, die ihren Widerstandsgeist gegen die Römer verkörperte.

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Die Varusschlacht · Niederlage der Römer in der Antike · Historie · Die Varusschlacht im Jahr 9 n. Chr. war eine verhängnisvolle Niederlage.

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Autor: Historie

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Was wäre das Leben, hätten wir nicht den Mut, etwas zu riskieren?

Vincent van Gogh