Der Schmetterlingstraum · Kurzgeschichte · Perspektive
Es war ein warmer Sommertag und die Sonne schien hell auf eine kleine Lichtung tief im Wald.
Inmitten der bunten Blumen saß Marie, ein aufgewecktes Mädchen von acht Jahren. Sie beobachtete fasziniert die Schmetterlinge, die von Blüte zu Blüte schwebten.
Plötzlich landete ein prächtiger Falter mit Flügeln in den Farben des Regenbogens direkt vor ihr auf einem Gänseblümchen. Marie hielt den Atem an und betrachtete das zarte Geschöpf.
Der Schmetterling schlug ein paar Mal mit seinen Flügeln, als wolle er ihr eine geheime Botschaft übermitteln. In diesem Moment begann Marie zu träumen.
Sie stellte sich vor, wie es wäre, selbst ein Schmetterling zu sein und frei durch die Lüfte zu schweben. Über Wiesen und Bäche, hoch hinauf zu den Wolken. Sie könnte die Welt aus einer ganz neuen Perspektive sehen.
Versunken in ihrer Fantasie, spürte sie wie ihre Arme zu Flügeln wurden und ihr Körper immer leichter. Als sie die Augen öffnete, schwebte sie tatsächlich ein paar Zentimeter über dem Boden!
Ungläubig, aber überglücklich flog Marie davon und erkundete die zauberhafte Welt der Schmetterlinge. Nach einer Weile kehrte sie zur Lichtung zurück und setzte sich wieder ins Gras.
Der bunte Falter saß noch immer auf dem Gänseblümchen. Marie lächelte ihm zu und wusste, dass sie diesen Traum nie vergessen würde.
Der Schmetterlingstraum · Kurzgeschichte · Perspektive
Der Schmetterlingstraum
Der Schmetterlingstraum · Kurzgeschichte · Perspektive · Es war ein warmer Sommertag und die Sonne schien hell auf eine Lichtung.
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Autor: N. N.
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