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Der Regent und der Affe

Der Regent und der Affe – Habsucht und Gier – Kurzgeschichte

Einst hatte ein mächtiger Regent beschlossen, ein kleines Land zu überfallen, dem eigentlich keine große Bedeutung beizumessen war, selbst dann nicht, wenn er es als neue Provinz seinem Reich angegliedert hätte.

Kurz vor der Landesgrenze ließ der Regent sein Heer in einem Wald lagern, damit man ausgeruht in den Kampf ziehen konnte.

In Begleitung eines seiner Minister ging der Regent unter den Bäumen spazieren. Er amüsierte sich über einen Affen, der sich von einem Ast herunter hangelte und einem Soldaten ein paar Bohnen aus der Pfanne stahl, als er sie eben garen wollte.

Mit einer Handvoll geraubter Bohnen schwang sich der Affe zurück in die Sicherheit. Zufrieden mit seiner Beute fing er an zu fressen, doch da fiel ihm eine Bohne aus der Hand.

Sofort kletterte der Affe wieder nach unten, um die verlorene Bohne zurückzuholen. Doch viel zu aufgeregt durch die Anwesenheit der Soldaten verlor er alle Bohnen, als er die herunter gefallene aufheben wollte.

Über dieses kleine Mißgerschick mussste der Regent lachen.

„Du siehts, mein Regent“, sprach der Minister, „wie leicht es passieren kann, dass man für so wenig so viel verlieren kann.“

Nach kurzem Nachdenken gab der Regent den Befehl zum Rückzug und ließ das kleine Land unbehelligt.

Der Regent und der Affe – Habsucht und Gier – Kurzgeschichte

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Der Regent und der Affe · AVENTIN.de
diktator herrscher macht gewalt politik unfreiheit 25.avif?w=300&h=169&scale

Der Regent und der Affe - Habsucht und Gier - Kurzgeschichte Einst hatte ein mächtiger Regent beschlossen, ein kleines Land zu überfallen.

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Autor: N. N.

Bewertung des Redakteurs:
4

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