Monat: Februar 2015

Das gestohlene Schwein Fabeln

Das gestohlene Schwein

Das gestohlene Schwein - Fabel aus Italien - Poggio Bracciolini - Diebstahl - In einer Stadt der Umgebung von Ancona war es Sitte, dass, wer im Winter ein Schwein schlachtete, die ganze Nachbarschaft zum Schmaus einlud. Einer aber, der sich davor gern drücken wollte, fragte seinen Vetter um Rat, wie er das wohl anstellen könnte. Der erwiderte ihm: “Sag nur morgen, dein Schwein ist dir in der Nacht gestohlen worden.”
Esel Vater und Sohn – Seltsamer Spazierritt Fabeln

Esel Vater und Sohn – Seltsamer Spazierritt

Esel Vater und Sohn - Seltsamer Spazierritt - Johann Peter Hebel - Fabel - Ein Mann reitet auf seinem Esel nach Hause und lässt seinen Buben zu Fuß nebenher laufen. Da kommt ein Wanderer und sagt: »Das ist nicht recht, Vater, dass Ihr reitet und lasst Euren Sohn laufen; Ihr habt stärkere Glieder.« Da steigt der Vater vom Esel ab und lässt den Sohn reiten.
Kater und Vogel Fabeln

Kater und Vogel

Kater und Vogel - Fabel mit Humor - Wilhelm Busch - Es sitzt ein Vogel auf dem Leim, er flattert sehr und kann nicht heim. Ein schwarzer Kater schleicht herzu, die Krallen scharf, die Augen gluh. Am Baum hinauf und immer höher kommt er dem armen Vogel näher.
Von schlechten Sitten bei Tisch Balladen

Von schlechten Sitten bei Tisch

Von schlechten Sitten bei Tisch - Sebastian Brant - Das Narrenschiff - Wenn ich die Narrheit ganz durchsuche, setz billig ich zuletzt im Buche etliche, die für Narren man acht an die zuvor ich nicht gedacht. Denn ob sie schon viel Missbrauch treiben und feiner Hofzucht treu nicht bleiben, auch grob und ungezogen sind, so sind sie doch nicht also blind...
Überlegungen über Mensch und Bürger Essays

Überlegungen über Mensch und Bürger

Überlegungen über Mensch und Bürger - Hermann Hesse - Essay - Der Mensch hat die Möglichkeit, sich ganz und gar dem Geistigen, dem Annäherungsversuch ans Göttliche, hinzugeben, dem Ideal des Heiligen. Er hat umgekehrt auch die Möglichkeit, sich ganz und gar dem Triebleben, dem Verlangen seiner Sinne hinzugeben und sein ganzes Streben auf den Gewinn von augenblicklicher Lust zu richten.