Mensch steht auf einem Felsen vor einem leuchtenden, kreisförmigen Portal in einer surrealen Landschaft.

Das Gesetz des Rhythmus – Kurt Tepperwein – Geistige Gesetze

Kurt Tepperwein erklärt das Gesetz des Rhythmus als eines der geistigen Gesetze: Unser Leben und die gesamte Schöpfung vollziehen sich in wiederkehrenden Zyklen und Rhythmen.

Es geht darum, dass es eine zugrunde liegende Ordnung gibt, in der sich Aktivität und Ruhe, Geben und Nehmen, Anspannung und Entspannung abwechseln, analog zu Tag und Nacht oder Jahreszeiten. Wichtig ist dabei nicht ein egoistisches Streben nach äußeren Vorteilen, sondern die Entfaltung des eigenen wahren Selbst im Einklang mit dieser Rhythmus-Ordnung.

Woraus ergeben sich die Voraussetzungen?

  • Bewusstseins- und Selbstreflexion: Das eigene Bewusstsein soll erkennen, dass alles in Wechselwirkung und Rhythmus steht, statt gegen ihn anzukämpfen. Die Bereitschaft, sich als Teil eines größeren Ganzen zu sehen, ist zentral.
  • Harmonie mit der Naturgesetze: Der Rhythmus wird als universelles Muster verstanden, dem folgt man durch achtsames Handeln und Anpassung statt sturer Willenskraft.
  • Balance von Aktivität und Ruhe: Investitionen, Anstrengung und gezieltes Tun wechseln sich mit Erholung, Stille und innerer Sammlung ab.

Ziele, die im Leben verfolgt werden sollten:

  • Dem wahren Selbst Ausdruck verleihen: Das Ziel ist nicht bloß äußeres Glück oder Besitz, sondern die wiederholte, immer klarere Entfaltung des eigenen Wesens im Einklang mit dem Kosmos.
  • Harmonie statt kurzfristiger Befriedigung: Glück wird als Folge der Übereinstimmung mit dem Rhythmus gesehen, nicht als reiner Besitz oder Erfolgserlebnis.
  • Ganzheitliches Lebensglück: Gesundheit, geistige Klarheit, innere Balance und liebevolle Beziehungen werden als Indikatoren für das Gelingen des Rhythmus betrachtet.

Philosophische Betrachtung des Gesetzes des Rhythmus:

  • Kosmische Ordnung: Der Rhythmus wird als Teil einer universellen Ordnung verstanden, die über individuelles Wollen hinausgeht und eine größere Gerechtigkeit und Struktur offenbart.
  • Subjekt-Objekt-Verschränkung: Das Selbst wird weniger als isoliertes Ego gesehen, sondern als integraler Bestandteil des Ganzen, dessen Gleichgewicht durch Resonanz mit den Rhythmen der Natur hergestellt wird.
  • Sinn des Lebens als Entfaltung des Höchsten Selbst: Sinn wird nicht durch Besitz oder Erfolg erzeugt, sondern durch das kontinuierliche Vertiefen der Verbundenheit mit dem Rhythmus und das authentische Ausdrücken des eigenen Seins.

Hinweise zur praktischen Umsetzung:

  • Beobachtung von Zyklen: Achten auf Phasen von Aktivität und Ruhe, Arbeitsphasen und Erholungsphasen, um ein natürliches Gleichgewicht zu wahren.
  • Anpassung statt Widerstand: Bei äußeren oder inneren Veränderungen den Rhythmus respektieren und entsprechend handeln.
  • Entwicklung des Bewusstseins: Regelmäßige Reflexion über den eigenen Platz im Ganzen, das Erkennen von Musterwechseln und die Integration dieser Erkenntnisse in Alltagshandeln.

Das Gesetz des Rhythmus – Kurt TepperweinDie Geistigen Gesetze

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