Das Gesetz der Schwingung – Kurt Tepperwein – Grundlegendes Prinzip

Kurt Tepperwein versteht das »Gesetz der Schwingung« als ein zentrales geistiges Grundprinzip: Alles ist Energie, alles schwingt, nichts steht wirklich still. Diese Schwingung prägt laut ihm direkt, wie sich das eigene Leben gestaltet und welche Erfahrungen man anzieht.

Bedeutung des Gesetzes der Schwingung:
Nach Tepperwein ist jedes Wesen, jeder Gedanke, jedes Gefühl und jede Situation Ausdruck einer bestimmten Energiefrequenz oder Schwingung. In dieser Sicht ist der Mensch ein Sender, dessen innere Schwingung bestimmt, welche äußeren Umstände er wie ein Resonanzfeld in sein Leben zieht.
Damit verbindet sich das Schwingungsgesetz eng mit dem Gesetz der Resonanz: Gleiches zieht Gleiches an, Ungleiches stößt sich ab; die eigene energetische Signatur spiegelt sich in Ereignissen, Beziehungen und Chancen wider.

Voraussetzungen für die Anwendung:
Um das Gesetz der Schwingung bewusst nutzen zu können, fordert Tepperwein vor allem innere Klarheit und Verantwortungsübernahme. Dazu gehören:

  • Bewusstheit über eigene Gedanken- und Gefühlsmuster, da unbewusste Angst-, Mangel- oder Opferhaltungen eine entsprechend niedrige Schwingung erzeugen.
  • Ein inneres JA zum Leben, also die Bereitschaft, Erfahrungen als Rückmeldungen der eigenen Schwingung zu sehen, statt als blindes Schicksal.
  • Die Ausrichtung von Denken, Fühlen und Handeln auf erwünschte Zustände (z.B. Freude, Dankbarkeit, Vertrauen), weil diese Qualitäten die eigene Schwingung anheben und dadurch andere Erfahrungen ermöglichen.

Ziele im Leben nach diesem Gesetz:
Aus der Perspektive dieses Gesetzes besteht das eigentliche Ziel nicht darin, einzelne äußere Wünsche zu erfüllen, sondern die eigene Schwingung dauerhaft so zu verändern, dass ein Leben in Harmonie, Sinn und innerem Frieden möglich wird. Praktisch heißt das:

  • Disharmonien, Krisen oder Misserfolge werden als Hinweise gelesen, dass die gegenwärtige Schwingung nicht mit den wahren Zielen oder dem eigenen Wesen übereinstimmt.
  • Der Mensch soll lernen, sich immer wieder bewusst in eine Schwingung der Erfüllung zu versetzen – also so zu denken und zu fühlen, als sei das Wesentliche bereits gelungen –, um damit den Boden für entsprechende Erfahrungen zu bereiten.
  • Langfristig geht es um einen Lebensweg, auf dem äußere Ergebnisse Ausdruck einer inneren Reife und eines tieferen Einverständnisses mit der Schöpfungsordnung sind.

Philosophische Betrachtung:
Philosophisch eingebettet versteht Tepperwein das Gesetz der Schwingung als Ausdruck einer kosmischen, geistigen Ordnung, in der alles miteinander verbunden und in ständiger Bewegung ist. Aus dieser Sicht ist Materie nur verdichtete Energie, und Bewusstsein – Gedanken, Absichten, Aufmerksamkeit – wirkt ordnend auf diese Energie ein.

Das Gesetz der Schwingung erhält damit eine ethische Dimension: Wer seine Schwingung klärt und harmonisiert, stimmt sich auf eine umfassendere, göttliche Ordnung ein und erlebt das Leben weniger als Zufall, sondern als Sinnzusammenhang, in dem persönliche Entwicklung, Mitgefühl und Eigenverantwortung untrennbar zusammengehören.

Das Gesetz der Schwingung – Kurt TepperweinDie Geistigen Gesetze

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