Bodhisattva – Buddha Erleuchtung Buddhismus

Im Theravada Buddhismus ist ein Bodhisattva ein Wesen, das zur Buddhaschaft bestimmt ist, also jemand auf dem langen Weg, selbst ein Buddha zu werden.

Im Pali-Kanon bezieht sich der Begriff in der Regel auf den historischen Buddha vor seiner Erleuchtung und im Theravada auf den kommenden Buddha.

Nicht jeder Mensch wird im Buddhismus so bezeichnet. Frauen, Männer und Kinder können zwar auf diesem Weg sein, aber der Titel „Bodhisattva“ wird traditionell nur für sehr außergewöhnliche, auf Buddhaschaft ausgerichtete Wesen verwendet.

Voraussetzungen:
Im Theravada sind dafür vor allem die „Vollkommenheiten“ wichtig, die oft als zehn Pāramīs beschrieben werden.

Großzügigkeit, Sittlichkeit, Entsagung, Weisheit, Energie, Geduld, Wahrhaftigkeit, Entschlossenheit, liebende Güte und Gleichmut.

Dazu kommen tiefes Mitgefühl und Weisheit als leitende Kräfte des Weges. Ein Bodhisattva-Weg ist kein bloßes Bekenntnis, sondern eine sehr lange innere Schulung über viele Leben hinweg.

Wer kann das sein:
Grundsätzlich sind im Buddhismus alle fühlenden Wesen zum Erwachen fähig, aber im Theravada ist „Bodhisattva“ kein allgemeiner Titel für Jeden. Alle Menschen können die buddhistische Praxis üben und Verdienste sammeln, doch mit diesem Begriff meint man nur eine sehr seltene Person, die direkt auf Buddhaschaft zielt.

Genauer gesagt: Jeder kann den Pfad des Guten gehen, aber nicht jeder ist im übertragenen Sinn ein Bodhisattva.

Leben eines Bodhisattva:
Ein Bodhisattva-Leben ist von einer starken Ausrichtung auf Mitgefühl, Verzicht und geistige Reifung geprägt. Nach der traditionellen Vorstellung bedeutet das oft viele Leben voller Übung, Opferbereitschaft und bewusster Entwicklung der Vollkommenheiten.

Im Theravada wird dies als Weg zur Buddhaschaft verstanden mit der Aufgabe, alle Wesen zu „retten“.

Aufgabe im Leben:
Die zentrale Aufgabe eines Bodhisattva ist, die Voraussetzungen für vollständige Buddhaschaft zu erfüllen: Weisheit zu entwickeln, Mitgefühl zu vertiefen und die Paramīs zu vervollkommnen.

In der Theravada-Tradition ist das Ziel nicht primär ein sozialer Auftrag im modernen Sinn, sondern die Reifung zu einem Buddha, der später anderen den Weg lehren wird.

Wichtige Einordnung:
Oft wird „Bodhisattva“ im Mahayana-Buddhismus viel allgemeiner gebraucht als im Theravada. Im Theravada ist der Begriff eher eng und historisch nur an Buddha-Figuren gebunden.

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Bodhisattva - Buddha Erleuchtung Buddhismus Im Theravada Buddhismus ist ein Bodhisattva ein Wesen, das zur Buddhaschaft bestimmt ist, also jemand auf dem langen Weg, selbst ein Buddha zu werden.

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Autor: N. N.

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