Khalil Gibran

Khalil Gibran (* 6. Januar 1883 als Gibrān Khalīl Gibrān bin Mikhā’īl bin Sa’ad, DMG Ǧibrān Ḫalīl Ǧibrān in Bischarri, Osmanisches Reich, heute Libanon; † 10. April 1931 in New York City) war ein libanesisch-US-amerikanischer Maler, Philosoph und Dichter. Khalil Gibran ermutigt mit seinen Gleichnissen, Parabeln und Prosagedichten darin, einen eigenständigen, ungewöhnlichen Lebensweg zu gehen, der tiefer zu sich selbst, zu einem authentischen Menschsein und einem verantworteten Leben führt. „Nur ein Narr oder ein Genie brechen die von Menschen geschaffenen Gesetze; sie sind dem Herzen Gottes am nächsten.“

Der Granatapfel Fabeln

Der Granatapfel

Der Granatapfel - Khalil Gibran - Fabel - Als ich einst im Herzen eines Granatapfels wohnte, hörte ich einen Samen sagen: "Eines Tages werde ich ein Baum sein, der Wind wird in meinen Zweigen rauschen, die Sonne wird sich in meinem Laub spiegeln, und zu allen Zeiten des Jahres werde ich ich stark und schön sein".
Von der Ehe – Khalil Gibran Essays

Von der Ehe – Khalil Gibran

Von der Ehe - Khalil Gibran - Gemeinsamkeit - Leben - Ihr wurdet zusammen geboren, und ihr werdet auf immer zusammen sein. Ihr werdet auch zusammen sein, wenn die weißen Flügel des Todes eure Tage scheiden. Ja, ihr werdet selbst im stummen Gedenken Gottes zusammen sein.
Von der Liebe – Khalil Gibran Essays

Von der Liebe – Khalil Gibran

Von der Liebe - Khalil Gibran - Herz und Schmerz - Wenn die Liebe dir winkt, folge ihr, sind ihre Wege auch noch so schwer und steil. Und wenn ihre Flügel dich umhüllen, gib dich ihr hin, auch wenn das unterm Gefieder versteckte Schwert dich verwunden kann. Und wenn sie zu dir spricht, glaube an sie, auch wenn ihre Stimme deine Träume zerschmettert wie der Nordwind den Garten verwüstet.
Der Palast und die Hütte Storys

Der Palast und die Hütte

Der Palast und die Hütte - Khalil Gibran - Reichtum und Armut - Die Nacht brach herein, und die Lichter im Palast des reichen Mannes funkelten hell. Diener, in Samt gekleidet und mit silbernen Knöpfen an der Brust, standen da und erwarteten die Gäste. Musik erklang, und Herren und Damen fuhren in ihren Kutschen, die von prächtigen Pferden gezogen wurden, von allen Seiten auf den Palast zu.