Essays

Der bzw. das Essay (Plural: Essays), auch Essai genannt, ist eine geistreiche Abhandlung, in der wissenschaftliche, kulturelle oder gesellschaftliche Phänomene betrachtet werden.

Essays

Über die Macht der Liebe

Über die Macht der Liebe - Iwan Sergejewitsch Turgenew - Story - Auf der Heimkehr von der Jagd durchschritt ich die Gartenallee. Mein Hund lief vor mir her. Plötzlich hemmte er seinen Lauf und begann zu schleichen, gleich als wittere er vor sich ein Wild. Ich blickte die Allee hinunter und gewahrte einen jungen Sperling mit gelb gerandetem Schnabel und Flaum auf dem Köpfchen. Er war aus dem Nest gefallen...
Essays

Überlegungen über Mensch und Bürger

Überlegungen über Mensch und Bürger - Hermann Hesse - Essay - Der Mensch hat die Möglichkeit, sich ganz und gar dem Geistigen, dem Annäherungsversuch ans Göttliche, hinzugeben, dem Ideal des Heiligen. Er hat umgekehrt auch die Möglichkeit, sich ganz und gar dem Triebleben, dem Verlangen seiner Sinne hinzugeben und sein ganzes Streben auf den Gewinn von augenblicklicher Lust zu richten.
Essays

Von Gesetzen und Anwälten

Von Gesetzen und Anwälten - Khalil Gibran - Recht und Gerechtigkeit - Essay - Es bereitet euch Freude, Gesetze aufzustellen. Aber noch größere Freude bereitet es euch, sie zu brechen, wie spielende Kinder am Meeresufer, die mit Ausdauer Sandburgen bauen und sie dann lachend zerstören. Während sie Sandburgen bauen, trägt das Meer weiteren Sand an den Strand und wenn sie sie einreißen, lacht der Ozean mit ihnen.
Essays

Utopia – Gestern und Heute

Utopia - Gestern und Heute - Thomas Morus - Essay - Wenn ich alle Staaten, welche heutzutage in Blüte stehen, durchnehme und betrachte, so sehe ich, so wahr mir Gott helfe, in ihnen nichts Anderes, als eine Art Verschwörung der Reichen, die unter dem Deckmantel und Vorwand des Staatsinteresses lediglich für ihren eigenen Vorteil sorgen.
Essays

Wahrheit und Lüge – Theodor Fontane

Wahrheit und Lüge - Theodor Fontane - Essay - Als es mit der Ming-Dynastie zu Neige ging und die siegreichen Mandschuheere schon in die Palast-Gärten von Peking eingedrungen waren, erschienen noch immer Boten und Abgesandte, die dem Kaiser von Siegen und wieder Siegen meldeten, weil es gegen den »Ton« der guten Gesellschaft und des Hofes war, von Niederlagen zu sprechen.